Flammen im Pinienwald von Bibione

Flammen im Pinienwald von Bibione: Großeinsatz der Feuerwehr am Leuchtturm

Dichter Rauch stieg am frühen Samstagnachmittag über Bibione auf. Die Brandstelle liegt im beliebten Naturschutzgebiet nahe am berühmten Leuchtturm. Gegen 13:30 Uhr bemerkten Zeugen das Feuer im trockenen Unterholz. Die Rettungskräfte reagierten sofort und leiteten Rettungsmaßnahmen ein.

Gefährliche Flammen am Urlaubsort

Das Feuer sucht sich schnell einen Weg durch das dichte Unterholz. Die Flammen bedrohten die wertvollen alten Bäume im geschützten Regionalwald. Dieses Öko-Juwel litt schon in der Vergangenheit unter schweren Bränden. Die Hitze des Sommers begünstigte den Ausbruch der Flammen an diesem Samstag sichtlich.

Die örtliche Polizei traf zuerst am Unfallort ein. Die Beamten erkannten die Gefahr sofort. Sie riefen umgehend die Einsatzzentrale der Feuerwehr zur Hilfe. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften kämpfte bei Extremtemperaturen gegen die Zerstörung des Naturparadieses.

Drei Feuerwehren eilen zur Rettung

Die Retter schickten sofort Einheiten aus drei verschiedenen Stationen los. Löschmannschaften aus Lignano, Latisana und Portogruaro fuhren direkt an den Brandherd. Die Feuerwehrleute bekämpften die Brandfront zeitgleich von mehreren Seiten aus.

Dadurch schützten sie die nahen Wohnhäuser vor dem Übergreifen der Brandwände. Auch die Ferienanlagen blieben unbeschädigt. Niemand erlitt bei diesem Einsatz Verletzungen.

Der rote Drache greift aus der Luft an

Gegen 14:00 Uhr forderten die Behörden zusätzliche Unterstützung aus der Luft an. Der rote Feuerwehr-Hubschrauber mit dem Namen „Drago“ und der Nummer 115 hob in Mestre ab. Er flog direkt über die Küste zum Brandort. Der Pilot half den Bodenteams bei der Orientierung in dem unwegsamen Gelände.

Das betroffene Areal liegt isoliert zwischen dem Friedhof und dem Fluss Tagliamento. Dieser Abschnitt ist für schwere Fahrzeuge fast unzugänglich. Helfer der Zivilschutz-Einheiten aus Caorle und Codroipo unterstützten die Profis tatkräftig von der Landseite aus.

Erfolgreiche Löschung bei extremer Hitze

Das Thermometer zeigte an diesem Tag heiße 40 Grad im Schatten. Die extreme Hitze erschwerte die Arbeit der Helfer massiv. Glücklicherweise verhinderte absolute Windstille eine Katastrophe. Die Flammen breiteten sich deshalb nicht weiter in die Kernzone aus.

Die Retter brachten das Feuer schließlich unter Kontrolle. Insgesamt vernichtete der Brand knapp zwei Hektar des schönen Pinienwaldes. Um 15:30 Uhr kühlten die Trupps letzte Glutnester. Der Vizebürgermeister Pier Luigi Grosseto überwachte die Arbeiten und lobte den unermüdlichen Einsatz aller Rettungskräfte.

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