Punta Sabbioni – lange Schlangen und Wartezeiten

Großer Ansturm auf Vaporetti und Fähren

Eine zunehmend besorgniserregende Situation am Terminal, das auch gestern von Touristen regelrecht überschwemmt wurde.

Cavallino-Treporti
Früher gab es nur Autoschlangen entlang der Hauptküstenstraßen, jetzt stehen auch Reisende Schlange, die in Punta Sabbioni auf die Actv-Fahrzeuge warten. Eine Schlange von Touristen, die mehr als einen Kilometer lang war. Ein weiterer Tag voller Unannehmlichkeiten für diejenigen, die nach Venedig fahren wollten.

Die Situation
So sah es gestern Morgen gegen 10 Uhr am Terminal von Punta Sabbioni aus, wo Tausende von Urlaubern, die an der Küste Urlaub machten, zur Einschiffung nach Venedig und zu den Inseln strömten. Der Bora-Wind führte gestern dazu, dass viele Gäste, vor allem Familien ausländischer Touristen, den Tag in den venezianischen Calli verbrachten, anstatt an den Strand zu gehen. Das Ergebnis war ein weiterer chaotischer Vormittag in Punta Sabbioni mit einer endlosen Warteschlange von mehreren hundert Metern, wobei die Touristen sowohl für den Ticketkauf als auch für das Einsteigen in die Fahrzeuge anstanden.

Punta Sabbioni - lange Schlangen und Wartezeiten
Punta Sabbioni – lange Schlangen und Wartezeiten

Sogar gegen 11 Uhr vormittags füllte sich die Warteschlange am Atvo-Busterminal und erschwerte das Manövrieren der Busse. Die Pendler protestierten, nicht zum ersten Mal.
„Sie können nicht mit den Fährschiffen fahren“, protestierten viele Pendler, wenn die Küsten voller Touristen sind. Wir brauchen die Motorboote, die nicht nur für bestimmte Fahrten zur Verfügung gestellt werden können, sondern viel häufiger eingesetzt werden müssen. Die Ausrede der höheren Kosten im Vergleich zu den Schiffen ist nicht stichhaltig, da sich die Kosten angesichts der Anwesenheit praktisch von selbst amortisieren und ein angemessener Service für die Gäste, aber auch für die Arbeitnehmer, die jeden Tag nach Venedig reisen müssen, gewährleistet wäre.

Ewige Baustelle
Erschwerend kommen die Wartungsarbeiten am Terminal hinzu, für die weder der Termin noch das endgültige Projekt bekannt sind, die aber den zentralen Block des Terminals schon seit Monaten schließen. In diesem Zusammenhang hat die Stadtverwaltung bekräftigt, dass sie Gespräche mit allen an den Arbeiten Beteiligten aufgenommen hat. Das Komitee, das die Pendler vertritt, äußerte sich besorgt über die Situation, die wahrscheinlich den ganzen Sommer über andauern wird, und forderte die Reisenden auf, die verschiedenen kritischen Punkte immer zu melden. In diesem Zusammenhang wurde auch auf das Problem der verpassten Anschlüsse zwischen Schiffen und Bussen hingewiesen: Vor allem bei Verspätungen der Schiffe ist es für die Busse unmöglich, länger als zwei bis drei Minuten zu warten, da eine längere Wartezeit zu Verspätungen auf den gesamten Strecken führen würde.

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