Flammeninferno auf der A4

Flammeninferno auf der A4: Lkw-Crash sorgt für Sperrung bei San Donà

Der Vormittag auf der Autobahn A4 begann eigentlich ruhig. Die Sonne schien über Venetien. Doch gegen 11:20 Uhr änderte sich die Lage schlagartig. Zwischen den Anschlussstellen Meolo-Roncade und San Donà krachte es gewaltig. Zwei schwere Tankwagen stießen bei Kilometer 420 zusammen. Der Unfall geschah direkt auf der Höhe von Monastier in Fahrtrichtung Triest.

Ein gewaltiger Aufprall mit feurigen Folgen

Die Wucht des Aufpralls war enorm. Einer der beiden Lastwagen kippte sofort auf die Seite. Kurz darauf schlugen die ersten Flammen aus dem Wrack. Eine tiefschwarze Rauchwolke stieg in den blauen Himmel auf. Autofahrer sahen die Rauchsäule schon aus vielen Kilometern Entfernung.

Ein Tankwagen transportierte flüssiges Kohlendioxid. Das zweite Fahrzeug war zum Glück fast leer. Dieser Umstand verhinderte vermutlich eine noch größere Katastrophe. Dennoch brannte das umgestürzte Fahrzeug lichterloh. Die Hitze war auf der Fahrbahn deutlich spürbar.

Rettungskräfte kämpfen gegen die Flammen

Die Rettungskräfte reagierten sofort. Feuerwehren aus San Donà, Mestre, Motta und Portogruaro eilten zum Unfallort. Sogar der Hubschrauber „Drago“ kreiste über der Autobahn. Die Feuerwehrleute begannen sofort mit den Löscharbeiten. Sie mussten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.

Der Fahrer des umgestürzten Lasters hatte großes Glück. Er erlitt zwar Verletzungen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Sanitäter brachten ihn mit einem Rettungshubschrauber in das nächste Krankenhaus. Der andere Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Vollsperrung und Chaos im Reiseverkehr

Die Behörden sperrten den Abschnitt sofort komplett ab. Zunächst betraf dies nur die Richtung Triest. Später machten die Einsatzkräfte die Autobahn in beide Richtungen dicht. Sicherheit geht in solchen Momenten einfach vor. Die Polizei leitete den Verkehr weiträumig um.

Mitarbeiter der Autobahngesellschaft Autostrade Alto Adriatico unterstützten die Bergung. Sie prüften auch die Schäden am Asphalt. Solche Brände greifen oft die Fahrbahnoberfläche an. Erst nach den Löscharbeiten konnten die Experten das wahre Ausmaß sehen.

Gegen Mittag beruhigte sich die Lage vor Ort etwas. Die Feuerwehr löschte die letzten Glutnester. Dennoch blieb die Strecke für Stunden gesperrt. Der Vorfall zeigt erneut die Gefahren auf der viel befahrenen A4. Heute blicken viele Verkehrsteilnehmer mit einem mulmigen Gefühl auf diesen Tag zurück.

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